Der letzte Preuße

Sigrid Kessel, die Pflegerin von Adelheid Preuß, wird tot in ihrem Haus aufgeunden. In ihrem Bauch steckt ein Jagdmesser. Des Mordes an ihr verdächtigt, wird Armin Preuß, Busunternehmer aus Gambach. Ihm werden seit Jahren mehrere Vergehen zur Last gelegt, die ihm nie nachgrwiesen werden konnten.

Im Laufe der Ermittlungen finden die Mommissare Alexander Henneberg und Cosima von Mittelstedt vom K 10 in Freidberg, mit tatkräftiger Unterstützung von Rauhaardackel Erdmann, merkwürdige Verstrickungen heraus, die sie zu einem ganz anderem Täterkreis führen. Die Geschichte erfährt dadurch eine verblüffende Wendung.

Jule Heck versteht es aufzuzeigen, wie üble Nachrede, Intrigen und Rufmord das Leben eines Menschen durcheinander und ihn an den Rand der Verzweiflung bringen können. Mit ihrem sechsten Roman ist der Autorin aus dem kleinen Städtchen Münzenberg in der Wetterau wieder ein spannendes und fesselndes Buch über die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen will.